Im Jahre 1939 trafen in der Gaststätte Schiffbeker Moor die ersten Bewohner / Mitglieder der Dauerkolonie des
Vereins Horner Geest zusammen. Unter anderen waren dabei Fritz Tiedemann, Willi Bautsch, Willi Sommer, Ernst Düse, Otto Schröder, Robert Blass  u.a. Am 22.02.1940 wurde der Pachtvertrag mit der Freien und Hansestadt Hamburg abgeschlossen. Die Dauerkolonie am Schiffbeker Weg wurde gegründet. Mit 500.- Reichsmark Darlehen durch den Landesbund der Kleingärtner und mit den Trümmersteinen vom Berlinertor-Bahnhof wurden auf Vorschlag des Gartenfreundes R. Plaß die Wochenendhäuser in Stein aufgebaut.

Als über Hamburg die Katastrophe hereinbrach war die Kleingartenkolonie durch große Aufbauarbeit und Gemeinschaftsarbeit fertig. Durch die Bombenangriffe im Jahr 1943 wurden fast alle Bewohner / Mitglieder in Hamm, Horn, Hammerbrook ausgebombt, auch in der Kolonie wurden 21 Bombentrichter gezählt. Infolgedessen mussten die Bewohner / Mitglieder in ihren Wochenendhäusern wohnen. Durch die Lenkung des damaligen Vorstandes wurde der Ausbau der Wochenendhäuser so betrieben das aus der Gartenkolonie eine Wohnkolonie werden konnte.
Nach 1943 trennten sich die Kleingärtner von der Horner Geest um einen Neuaufbau zu
beginnen. Mitarbeiter des ersten Vorstandes waren Karl Albers, Willi Bautsch, Rudolf Stange, E. Timmermann usw. Die Koppel 3 wurde ausschließlich mit Finnenhäusern aufgebaut und an vom Militär frei gestellte Arbeiter vergeben.
Im Sommer 1944 wurde in Gemeinschaftsarbeit eine elektrische Lichtleitung auf den 3 Koppeln verlegt und über einen Gemeinschaftszähler mit Strom versorgt. Die Sanierung der Koppeln 1 und 2; fand durch den Leiter des Wohnwirtschaftsamtes, Herrn Hans Gisch, G. Frühstück und Erwin Baß vor allen aber durch die Hilfe des damaligen Bürgermeister Herrn Paul Nevermann wesentliche Unterstützung. Durch Darlehen der Gemeinnützigen Darlehenskasse sowie durch Soforthilfemittel von der damaligen Wiederaufbaukasse erhielten die 3 Koppel eine weitere Förderung.
1953 trennten sich die 3 Koppeln von der Siedlung am Holstenhof und die Dauerkolonie am Schiffbeker Weg entstand. In einem Besichtigungsprotokoll der Fachbehörden wurde schon im Jahre 1953 festgestellt, dass der Aufbau unserer Kolonie zu etwa 80% abgeschlossen sei und grundsätzlich dem Abschluss eines Erbauvertrages nur noch die endgültige Wegeführung und Vermessung voran gehen müsse. Einem Antrag des Vereins auf Teilgenehmigung wurde bereits zu dieser Zeit stattgegeben. In der dann folgenden Periode wurden von den Behörden Baugenehmigungen für Neubauten und Sanierungen erteilt.

Im Jahre 1962 wurde dem Verein durch den Ortsamtsleiter in Billstedt Herrn Rubbert, in einem Schreiben vom 26. März mitgeteilt, dass in einem Beschluss der Kommission für Bodenordnung der Hamburger Bürgerschaft der Erteilung von Erbbaurechten für die Dauerkolonie zugestimmt wird. Beschluss des Grundstückausschusses vom 23. Februar 1965.
Erbbauverträge vom 01.01.1966 bis 31.12.2020 .
Nachdem damit die gesicherte Rechtsgrundlage für das Weiterbestehen des Vereins gegeben war, konnte der großzügige Aus-und Neubau der Siedlungshäuser verstärkt fortgesetzt werden. Parallel dazu begann der Siel und Straßenbau. Wenngleich der mit der Behörde abgestimmte Zeitplan aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des hamburgischen Staatshaushalts auf mehr Jahre als vorgesehen gestreckt werden musste, konnte man doch befriedigt feststellen, dass diese Maßnahme trotz mancher Schwierigkeiten im Jahre 1979 abgeschlossen wurde.
Weitere Ereignisse waren 1977 der Ausbau des Schiffbeker Weges. Die Entschädigung wegen des Verkehrslärms durch die baulichen Maßnahmen wurden vorerst auf Eis gelegt. 1978 war die Änderung des Vereinsnamens in Siedlung am Schiffbeker Moor e. V. 1979 wurden nach Verabschiedung der neuen Vereinssatzung Mitgliedskarten ausgegeben.