Als unsere Straßen ihre Namen erhielten, war dies auch Anlass zu Spekulationen.
Das Märchen vom Däumling oder Froschkönig kannte jeder. Wer aber war die Goldelse?
Wir kannten alle nur die Goldmarie oder den Goldesel. Sollte sich da jemand in der Behörde vertan haben? Nein.
Die Lösung lag doch auf der Hand. Ganz vorn im ersten Haus an der Ecke in der Nummer 1 wohnte doch unser Koppelobmann Karl (Kuddl) Frese. Und dessen umtriebige Gattin hatte den schönen deutschen Namen Else. War doch klar, dass Kuddl da dran gedreht hatte. Jedenfalls vermutete meine Mutter das und es war ihr auch nicht auszureden.
Es ist jedenfalls ein schönes Andenken an Else Frese und darauf können auch ihre Nachkommen (Familie Schneider), die immer noch im Goldelsestieg leben, richtig stolz sein.