Wir müssen einen Pakt mit dem Wettergott geschlossen haben. Anders ist nichtzu erklären, dass auch bei unserer diesjährigen Ausfahrt wieder von morgens bis abends die Sonne schien.

Erst auf der Rückfahrt im Bus kam ein kräftiger Regenschauer herunter. Gnädigerweise hatte er schon wieder aufgehört, als wirkurz nach 19.00 Uhr im Goldelsestieg aus dem Bus stiegen. Die Tage vor und
nach unserer Veranstaltung war das Wetter deutlich schlechter. Na ja, wenn Engel reisen………………. !!!
„Spargelschlemmen“ in Travemünde hatten wir für den 06.05. beim Reisering gebucht und das wurde es dann auch. Einfach nur großartig. Alle 50 Teilnehmer waren begeistert.

Zum Spargel gab es wahlweise Schinken oder Schnitzel. Die große Mehrheit entschied sich für den Schinken und wurde auch hiermit nicht enttäuscht. Für das Schnitzel galt dasselbe. Ein leckerer Nachtisch rundete dieses „Festmahl“ ab. So gestärkt konnten wir die Zeit bis zum Kaffee und Kuchen gegen ca. 17.00 Uhr leicht und locker überstehen. Es blieb also ausreichend Zeit den wunderschönen Hafen von Travemünde und seine nähere Umgebung zu erkunden. Bei dem weiterhin tollen Wetter sah man unsere Leute buchstäblich lustwandeln oder, wer nicht ganz so gut zu Fuß war, im nächsten Außencafe oder einer Eisdiele sitzen sehen und den schönen Tag genießen. Einfach nur genießen.

Gegen 15.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Niendorf/Ostsee und bestiegen dort ein Alsterdampfer ähnliches Schiff, welches mit uns einen ca. 2 – stündigen Turn durch die Lübecker Bucht machte, bei nach wie vor herrlichem Wetter. Herz, was willst du mehr. An Bord gab es Kaffee und Kuchen. Diesesmal allerdings nicht serviert, wie wir glaubten es beim Reisering bestellt zu haben und was auch den Vorjahren entsprochen hätte, sondern per Selbstbedienung. Ein Mann/Frau der Schiffsbesatzung soll wohl kurzfristig ausgefallen sein. Da sowohl der Kaffee als auch der Kuchen von guter Qualität waren, störte sich jedoch niemand daran, was auch für das Plastik-/Pappgeschirr anstelle des sonst gewohnten Porzellans/Metall galt. Man kann es auch so sehen, dass an Bord eines Schiffes alles etwas uriger ist. Klagen wurden jedenfalls nicht vorgebracht, wären ehrlicherweise aber auch abgewiesen worden. Soviel dazu.

So gegen 18.00 Uhr ging es dann wieder heimwärts, dem immer dunkler wer-
denden Himmel Richtung Hamburg entgegen. Nach kurzer Zeit fing es dann
auch an, heftig zu regnen. Aber nicht lange, denn als wir gegen 19.00 Uhr unse-
re Siedlung erreichten, war es nicht nur schon wieder trocken, nein die Sonne
schien als wäre nichts gewesen. So etwas erlebt man nur auf unserer Senioren-
ausfahrt. Zum Schluß wieder der Dank an unseren Mustafa, Busfahrer des Rei-
serings, mit dem zu fahren immer wieder ein Vergnügen ist.

Alfred Koch, 1. Vorsitzender und begeisteter Reiseteilnehmer