Am Dienstag, dem 20.05.2008 strahlte schon früh morgens die Sonne vom Himmel und wollte den ganzen Tag nicht mehr aufhören zu scheinen. Und was war noch ? Richtig: Die Seniorenausfahrt unserer Siedlung. Also wieder einmal beste Voraussetzung  – Jork und das Alte Land 2007 lassen grüßen –  für einen tollen und erlebnisreichen Tag. Zur Abwechslung ging es dieses mal nicht in die westliche, sondern in die entgegengesetzte östliche Richtung nach Bleckede und Dahlenburg an der Elbe. Aufgrund des umfangreichen Tagesprogramms startete der moderne Reiseringbus mit 52 erwartungsfreudigen Teilnehmern, darunter 15 Gäste, bereits um 08.15 Uhr vom Treffpunkt Drosselbartweg/Everlingweg  zur  „Seniorentour 2008“. Über Billstedt, Bergedorf, Geesthacht und Lauenburg ging die gemütliche Fahrt zunächst nach Bleckede, wo gegen 10.00 Uhr bereits 3 jeweils zweispännige Pferdekutschen auf uns warteten bzw. zeitgleich mit dem Bus eintrafen. Ach ja: bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits nicht unerhebliche Teile der mit an Bord genommenen Wegzehrung verkonsumiert worden, u.a. mehrere Flaschen Sekt, ca. ½ Kiste Bier, div. Flaschen Selter und Apfelschorle und nicht zu vergessen die verschiedenen Süssigkeiten. Maria, Jutta und Alfred  -die Nachnahmen dürften allgemein bekannt sein-  zeichneten für diese während der Fahrt nicht ganz ungefährliche Aufgabe verantwortlich. Im Hinblick auf ihre jahrelange Übung ist alles gut gegangen, wie immer.

Vom Bus also auf die Pferdekutschen zur gut 1 ½ – stündigen Fahrt an die Elbe und zurück. Sehr entspannend das ganze. Nur leider fehlte ein kleiner Zwischenstopp, um sich mal kurz die Beine zu vertreten und evtl. ein Geschäft zu erledigen. Als die Kutschen in Bleckede wieder hielten, hatten es einige ganz schön eilig. Von den Pferdewagen also wieder in den Bus und ab nach Dahlenburg zum Mittagessen, welches laut Plan gegen 12.00 Uhr in dem „Hotel zur Münchnerin“  eingenommen werden sollte. Tatsächlich standen gemischter Braten, Gemüseplatte, Pilzrahmsoße und Heidekartoffeln ab ca. 12.30 Uhr auf dem Tisch und dürfte allen gut geschmeckt haben. Klagen wurden jedenfalls keine vernommen. Wie bisher sonst immer üblich hätte gegen einen auch nur kleinen Nachtisch sicher niemand etwas einzuwenden gehabt. Das hat das Gesamtbild dann doch ein klein wenig eingetrübt, schade.

Das es in Dahlenburg eine Orchideenzuchtanlage gibt, dürfte auch nicht allzu vielen bekannt sein. Genau dahin führte uns ab ca 13.30 Uhr der Weg. Die meisten absolvierten die etwa 15-minütige Strecke vom Lokal dorthin zu Fuß, einige wenige ließen sich fahren. Unter fachkundiger Führung  begann die ca. 45-minütige Besichtigung. Wegen der teilweise doch sehr feuchten und stickigen Luft in den 8 Hallen konnten oder wollten nicht alle daran teilnehmen. Schade, denn sie haben einiges verpasst, wie die beigefügten Fotos erahnen lassen. Wie muß die Farbenpracht erst sein zu den Hauptblütemonaten  Dezember – Februar.

Es sei noch angemerkt, dass der eine oder andere Euro über den Ladentisch gingen.

Bis zum nächsten  „Pflichttermin“, dem Kaffeetrinken bei der Münchnerin blieb noch ein wenig Zeit für einen Bummel durch Dahlenburg. Bleibt festzuhalten, dass das Wetter für alles entschädigt hat. Also hin zur Münchnerin, bei der Kaffee satt und ein herrliches Stück Apfelkuchen auf uns warteten, leider ohne Sahne, was eigentlich gar nicht geht. Monieren wollten wir auch nicht, weil doch etliche die Zeit wohl nicht mehr abwarten konnten und schon vor 15.30 Uhr mit dem Verzehr begonnen hatten, natürlich ohne Sahne. Was hätten die jetzt zur Sahne gesagt ? Na, ja, man muss auch mal verzichten können. Obwohl , Obstkuchen ohne Sahne geht wirklich nicht !!!

Nachdem wir also den Apfelkuchen  o h n e  Sahne verdauen mussten, hieß es auch schon bald Abschied nehmen. Eine etwas andere Wegstrecke entlang der Elbuferstraße, vorbei am AKW Krümmel und über die Geesthachter Elbbrücke brachte uns wieder in heimatliche Gefilde. Planmäßig kurz nach 18.00 Uhr hatten wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht. Keinem war etwas zugestoßen oder war verloren gegangen und jeder schien zufrieden zu sein, trotz der fehlenden Sahne, die beim nächsten Mal mit Sicherheit nicht fehlen wird. Soviel steht schon heute fest. Also dann, bis zum nächsten Jahr, garantiert mit Sahne.

Alfred Koch, 1. Vorsitzender und alles in allem zufriedener Teilnehmer